FDA erlaubt Auffrischungsimpfung mit Comirnaty

27.9.2021

Die Food and Drug Administration (FDA) änderte die Notfallzulassung (EUA) für den Impfstoff von Pfizer-BioNTech, um die Verwendung einer einzelnen Auffrischungsdosis zu ermöglichen. Die zweite Dosis muss dafür mindestens sechs Monate zurückliegen. Die FDA erlaubt damit nicht nur Booster-Impfungen für Menschen über 65 sowie jüngere Menschen mit gesundheitlichen oder beruflichen Risikofaktoren. Es gehe auch um andere Zielgruppen wie Gesundheitspersonal, Lehrer und Erzieher, Supermarktmitarbeiter und Menschen in Obdachlosenunterkünften oder Gefängnissen, erklärte die FDA-Beauftragte Janet Woodcock. In Deutschland erhalten derzeit Pflegebedürftige, über 80-Jährige und Menschen mit Immunschwäche teilweise bereits ein Angebot über eine dritte Impfung. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission dazu steht jedoch noch aus. Zur Sicherheit der Auffrischungsdosis gibt es Daten von 306 Studienteilnehmern zwischen 18 und 55 Jahren sowie zwölf weiteren über 65-Jährigen. Sie wurden nach der Impfung im Durchschnitt zwei Monate lang nachbeobachtet. Am häufigsten berichteten die Geimpften über Schmerzen, Rötungen und Schwellungen an der Injektionsstelle und Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen und Schüttelfrost. Bemerkenswert sei, erklärt die FDA, dass geschwollene Lymphknoten in der Achselhöhle nach der Auffrischungsdosis häufiger beobachtet wurden als nach der ersten Serie von zwei Dosen.