Nach COVID-19-Impfung mit verschiedenen Vakzinen mehr typische Impfbeschwerden

21.5.2021

Personen, die bei der Erstimpfung einen anderen Impfstoff erhalten als bei der Zweitimpfung, entwickeln mehr Impfreaktionen als Personen, die zwei Mal den gleichen Impfstoff bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Fachjournal Lancet veröffentlichte Studie. Diese schloss 436 Personen im Alter von 50 Jahren und älter ein. Die Probanden hatten keine oder nur leichte und gut kontrollierbaren Vorerkrankungen. Vier Impfschemata wurden miteinander verglichen: Erstimpfung mit Vaxzevria, Zweitimpfung mit Comirnaty, Erst- und Zweitimpfung mit Vaxzevria, Erstimpfung mit Comirnaty und Zweitimpfung mit Vaxzevria, Erst- und Zweitimpfung mit Comirnaty. Dabei wusste keiner der Teilnehmer, welchem Schema er zugeordnet war. Bei den Probanden, die zwei unterschiedliche Präparate erhalten hatten, traten nach der Zweitimpfung bei 34 Prozent der Personen unter anderem Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfung und Kopfschmerzen auf. Von den Teilnehmern, die für beide Impfungen das gleiche Präparat erhalten hatten, berichteten nur 10 Prozent von solchen Impfreaktionen. Die heterologe Impfung führte der Studie zufolge jedoch nicht zu vermehrten Krankenhauseinweisungen.