EMA empfiehlt weiter Impfstoff von Johnson & Johnson

12.5.2021

Die EMA hatte die Daten zu dem Vakzin analysiert, nachdem in den USA Fälle von Hirnvenenthrombosen nach einer Impfung mit COVID-19 Vaccine Janssen gemeldet worden waren. Nach Angaben der EMA ähneln die in den USA beschriebenen Thrombosen jenen, die nach der Verabreichung des AstraZeneca-Vakzins Vaxzevria in Europa aufgetreten waren. Der bisher plausibelste, aber noch nicht bestätigte Erklärungsansatz ist, dass die Impfstoffe eine Immunreaktion hervorrufen könnten, die zur Bildung von Antikörpern führt, die sich gegen die körpereigenen Blutplättchen richten. Die Folge ist, dass die Blutplättchen leichter verklumpen und gleichzeitig in ihrer Anzahl abnehmen, was wiederum zu Blutungen führt.